Grönland 2026
Aktuelle Veränderungen der Schneedecke auf der Nordhalbkugel
Die Schneedecke der Nordhalbkugel liegt derzeit über dem Durchschnitt der Jahre 1982 bis 2012. Diese Entwicklungen sind besorgniserregend, da sie den anhaltenden Trend zur Abkühlung weiter fortsetzen.
Wissenschaftliche Analysen zeigen, dass die Veränderung der Schneebedeckung nicht nur regionale, sondern auch globale Klimafolgen haben könnte. Eine stärkere Schneebedeckung kann langfristig dazu führen, dass weniger Sonnenlicht die Erdoberfläche erreicht, was die Temperaturen weiter senken kann.
Die Schneebedeckung Grönlands: Aktuelle Entwicklungen
Die Schneebedeckung Grönlands liegt über dem Durchschnittswert der Jahre 1981 bis 2010. In den vergangenen Sommern waren in dieser Region aufgrund sinkender Temperaturen überdurchschnittlich hohe Schneefälle zu verzeichnen.
Diese Entwicklung ist von großer Bedeutung, da sie nicht nur die lokale Ökologie beeinflusst, sondern auch globale Klimamodelle in Frage stellen kann. Experten beobachten diese Trends genau, um besser zu verstehen, welche Faktoren zu diesen Veränderungen führen.
Langfristige Daten und Analysen sind notwendig, um die Auswirkungen auf den Meeresspiegel zu bewerten.
Wenn die Schnee und Eisbedeckung in den polaren Regionen zunimmt, könnte dies globale Auswirkungen auf die Temperaturentwicklung haben und den Wasserstand der Ozeane entscheidend beeinflussen.
Eiszunahme in der Arktis
Die Satelliten detektieren derzeit eine größere Eiszunahme im östlichen Teil des Beringmeeres sowie in der Framstraße. Diese Beobachtungen sind von entscheidender Bedeutung, um die Veränderungen in den arktischen Ökosystemen besser zu verstehen. Es ist es wichtig, die Entwicklung des Packeises genau zu überwachen, da es Auswirkungen auf die Biodiversität und die globalen Wetterbedingungen hat.
Im Vergleich zum Januar 2025 ist die fast vollständig geschlossene Meereisdecke in der Hudsonbucht auffallend. Dies deutet darauf hin, dass sich die dortigen außergewöhnlich milden Wassertemperaturen aus dem Vorjahr nicht wiederholt haben.
Eine stabile Meereisdecke spielt eine entscheidende Rolle im ökologischen Gleichgewicht der Region. Das Fehlen dieser Eisdecke könnte nicht nur das Klima beeinflussen, sondern auch Auswirkungen auf die Tierwelt haben.
Die Daten, die durch Satelliten gewonnen werden, ermöglichen es Wissenschaftlern, präzise Vorhersagen über zukünftige Klimatrends zu erstellen und die notwendigen Maßnahmen zum Schutz dieser empfindlichen Regionen zu ergreifen. Wissenschaftler beobachten diese Veränderungen intensiv, da sie wichtige Hinweise auf die globale Klimaentwicklung liefern.
Insgesamt gab es in der Arktis im Januar 2026 eine Eiszunahme von 4 Millionen Quadratkilometern. Diese Entwicklung ist bemerkenswert und könnte auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein, darunter Veränderungen in den Wetterbedingungen und niedrigere Temperaturen in der Region.
Während die Arktis in den letzten Jahren häufig von einem Rückgang des Eises betroffen war, zeigt dieser Anstieg, dass es auch positive Veränderungen geben kann. Wissenschaftler werden weiterhin die Gründe hinter dieser Eiszunahme untersuchen, um ein besseres Verständnis für die Dynamik des arktischen Klimas zu gewinnen.
Ungewöhnliche Eisberg-Situation in der Atkabucht / Antarktis
Im Gegensatz zu den Vorjahren steckten im November/Dezember 2025 überraschend viele Eisberge in der Atkabucht fest. Diese Entwicklung war unerwartet und wirft viele Fragen auf. „Die Ursache dafür kennen wir nicht“, erklären die Forscher, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. „Wir können jedoch sagen, dass die Eisberge der Meereisdecke eine gewisse Stabilität verliehen haben. Es gab deutlich weniger Risse im Festeis als in den zurückliegenden Jahren.
Diese Stabilität ist entscheidend für das Ökosystem der Polarregionen, denn sie beeinflusst sowohl die Tierwelt als auch das globale Klima. Eisberge entstehen durch das Abbrechen von Gletschern und sind oft jahrhundertelang in der Antarktis gefangen. Sie bestehen aus festem, kompaktem Eis, das ihnen eine robuste Struktur verleiht.
Während sie sich langsam bewegen und schließlich schmelzen, behalten sie in der Regel ihre Form, was auf eine interne Stabilität der Eistrukturen hinweist. Die dynamischen Prozesse, die innerhalb der Meereisdecke ablaufen, tragen ebenfalls zur Stabilität bei und ermöglichen so die Bildung dieser beeindruckenden Eisformationen.
Im östlichen Rossmeer sind in letzter Zeit deutlich mehr Eisschollen zu beobachten. Dieses Gebiet liegt im Nordosten der Antarktischen Halbinsel und dehnt sich weit vor der Küste des Dronning-Maud-Landes aus, insbesondere auf Höhe des Null-Meridians. Auch vor der Küste des Adélie-Landes zeigt sich eine ähnliche Entwicklung.
Diese Veränderungen in der Eisbedeckung sind von Bedeutung für das Verständnis der klimatischen Bedingungen in der Region und könnten Auswirkungen auf die lokale Tierwelt sowie die globalen Meeresströmungen haben. Eine genauere Beobachtung und Forschung sind erforderlich, um die Gründe für diesen Anstieg der Eisschollen zu erforschen und deren potenzielle Folgen besser zu verstehen.
Meereis auf der Ostsee: Bis zu 65 Zentimeter dick
Eisschollen in der südlichen Ostsee und damit auch an der deutschen Küste sind ein in den letzten Jahren selten gewordenes Naturphänomen. Umso größer war die Überraschung, als am Anfang des neuen Jahres frostiges Winter-Hochdruck-Wetter über der Ostsee Einzug hielt und blieb. Im Bereich von Usedom und Rügen gab es im Januar an fast der Hälfte der Tage Dauerfrost, sodass der Greifswalder Bodden das erste Mal seit fünf Jahren wieder zugefroren ist.
Die Haff- und Boddengewässer im östlichen Teil der deutschen Ostseeküste frieren in der Regel zuerst zu. Gründe dafür sind ihr hoher Süßwassereinstrom, die geringe Wassertiefe sowie ihre oftmals geschützte Lage. Schnell von Eis bedeckt ist in der Regel auch die Meerenge zwischen Rügen und der Insel Hiddensee sowie die Schlei, ein 42 Kilometer langer Meeresarm an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. “In einigen geschützten Küstenabschnitten haben wir aktuell Eisdicken von bis zu 30 Zentimetern. Und solange wir nachts weiterhin durchgängig Frost haben, kann das Eis weiterwachsen.
Noch größer ist die Eis-Wahrscheinlichkeit im nördlichsten und östlichsten Teil der Ostsee dem Bottenwiek sowie dem Finnischen Meerbusen. Im Erstgenannten war das Meereis an der Küstenlinie am 30. Januar 2026 bereits bis zu 65 Zentimeter dick. Im Finnischen Meerbusen hingegen verzeichnete der Eisdienst zur gleichen Zeit Festeis mit Dicken von 20 bis 40 Zentimetern.
An der Pommerschen Bucht sehen wir zum Beispiel viel zusammengeschobenen Eisbrei an den Küsten, denn aufgrund des kalten Ostwindes bilden sich auf der Ostsee dort derzeit keine Schollen. Der Eisbrei treibt dann an die Küste und an die Eiskante im Greifswalder Bodden, wo er zu einer kompakten Meereisschicht gefriert. Auch das Stettiner Haff war am letzten Januartag von einer festen Eisschicht bedeckt