Aktuelle Eislage
Das Treibeis im Greifswalder Bodden hält sich weiterhin und bewegt sich mit dem Wind etwas hin und her. Ansonsten geht das Eis weiter zurück.
Im Stettiner Haff treibt im Bereich um das Fahrwasser nach Stettin dichtes bis sehr dichtes Eis, bis 15 cm dicke. Weiter im Osten und im Kleinen Haff befindet sich morsches Festeis, bis 25 cm dicke. Örtlich kommen Stellen mit offenem Wasser vor. Im Peenestrom liegt bis in die Krumminer Wiek morsches Festeis, bis 15 cm dick. Von Karnin bis hinter die Zecheriner Brücke und bei Rankwitz kommt jedoch schon offenes Wasser vor.
Weiter nördlich bis Peenemünde kommt offenes Wasser vor. Bei Ruden bis ins Osttief kommt sehr lockeres Treibeis vor.
Im Greifswalder Bodden treibt dichtes, 10–25 cm dickes Treibeis mit teils riesigen Schollen. Entlang der Nordküste liegt morsches Festeis Von etwa Vilm nach Osten. Im Nordwesten und Westen kommt jedoch schon großenteils offenes Wasser vor. Im Strelasund kommt örtlich noch dichtes Eis im Eingang vor. Ansonsten ist meist offenes Wasser vorhanden.
In der Nordansteuerung nach Stralsund und zwischen Rügen und Hiddensee ist es meist eisfrei, örtlich kann jedoch noch dünnes Resteis vorkommen. Im kleinen Jasmunder Bodden ist dichtes, tauendes Eis. In der Darß-Zingster Boddenkette kommt im nördlichen Saaler Bodden, dem Bodstedter Bodden und der Grabow großenteils dichtes bis sehr dichtes, tauendes Eis vor. Der südliche Saaler Bodden ist meist eisfrei, ansonsten kommt offenes Wasser und Resteis vor.
Weitere Aussichten
Bei Lufttemperaturen tagsüber bis über 10 °C und vereinzeltem Nachtfrost wird das Eis weiterhin zurückgehen. Bei meist leichtem bis schwachem, südlichem Wind, wird das Eis leicht nach Norden vertreiben.
Schifffahrtsbeschränkungen
Es gilt ein Nachtfahrverbot (18:00 Uhr bis 07:00 Uhr) für die Nordansteuerung Stralsund, für die Ostansteuerung Stralsund ab Tonne „Landtief B“ zu den Häfen am Greifswalder Bodden und zum Hafen Stralsund sowie zu den Häfen am Peenestrom.
Örtlich können Tonnen wegen der Eissituation eingezogen oder vertrieben sein.
Herausgegeben vom Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie,
am 05.03.2026